Race Day
Los gings um 04.00 Uhr mit Aufstehen. Da hat sichs schon ausgezahlt, dass ich nicht bis zum bitteren Ende bei der Pasta Party geblieben
bin J.
Nach einem kurzen Frühstück sind wir dann um 04.3
0 Uhr los Richtung Monaco.
Eine Stunde später waren wir dann da und ich hatte noch genug Zeit mich auf den Start vorzubereiten und meine Reifen aufzupumpen. Meins war das best bewachte Rad, man beachte den Polizist mit Hund im Hintergrund.
Ich war mir noch nicht sicher ob ich mit oder ohne Neo schwimmen sollte aber das Meer war dann doch kälter als gedacht, was mir die Entscheidung leicht gemacht hat.
Um 07.00 Uhr hat dann der Prinz Albert das Startsignal gegeben.
Eigentlich war es als Massenstart mit 1300 Leuten gedacht aber recht viele haben gedacht sie sind schlauer als die anderen und haben sich neb
en den Startbereich an den Strand gestellt. Tja, sie mussten halt dann nach dem Startschuss noch von hinten in den Startbereich laufen.
Damit hat sich alles bisschen in die Länge gezogen.
Das Schwimmen lief für mich recht gut, vor allem als ich auf einmal neben mir eine weiße Bademütze gesehen hab, die nem Profi gehören musste weil wir alle Rote hatten. Dann hab ich ihn natürlich zunächst überholt. Er hat mich ab
er dann doch recht bald wieder ein- und überholt L.
Auf zum ersten Wechsel.
Lief alles glatt und meine niedrige Startnummer hat sich bezahlt gemacht, weil mein Rad sehr weit hinten in der Wechselzone stand und ich es nur sehr wenig schieben musste.
Beim Radfahren gabs die ersten 20 Kilometer keine Chance den Puls vom Schwimmen runterzukriegen weil nur bergauf ging. Dann kam
s zur ersten Abfahrt. Ich hab richtig gefroren im Schatten. Essen ging auch nicht so richtig, weils entweder nach oben oder mit Vollgas nach unten ging. Beim zweiten Anstieg dann die großen Überraschung, ich überhol auf einmal einen Namen den ich schon mal gehört hab. Die Eva Dollinger is zwar ein Profi bei den Frauen aber immerhin. Bei der nächsten Abfahrt hat sie es mir dann aber gezeigt und is schnellen al ich durch die kleinen superschönen Dörfer gefahren. Am nächsten Berg hab ich sie dann wieder überholt, was auch bis zum Laufen anhielt doch dort war sie dann schon n gutes Stück schneller als ich.
Laufen ging ganz gut los doch ich hab im Vorfeld
wohl den Berg in jeder der knapp 5 Runden unterschätzt. Der steht dem Friedberger Berg in nichts nach, ist nur n bissl länger und man hat ihn 5 mal auf der Runde. Oben ist dann das Ziel oder es geht in die nächste Runde.
Alles in allem wars n super Rennen und ich weiß jetzt, dass ich noch n bisschen meine Laufleistung verbessern muss, aber das war ja schon nach Erlangen klar.
Zum Schluß noch die Lehre aus dieser Saison für mich:
Letztes Jahre hab ich Schwimmen gelernt, dieses Jahr Radfahren und nächstes Jahr hoffentlich Laufen.
Bis bald, denn übermorgen geht’s nach Hause.
Ciao